Spatenstich für neuen Kindergarten

Veröffentlichungsdatum18.03.2026Lesedauer2 Minuten
Spatenstich KIGA Badgasse

Die Architekten Birk Stauber, Konstantin Khoss und Andreas Ramsmaier führten stellvertretend für sämtliche Planer*innen und ausführende Betriebe den Spatenstich für den Kindergarten Badgasse gemeinsam mit Bgm. Dominic Litzka, Vizebgm. Sabine Mauser und Stadtamtsdirektor Franz Holzer durch.

In der Wolkersdorfer Badgasse entsteht in den kommenden Monaten ein sechsgruppiger Kindergarten. Am Montag, den 16. März 2026 fand der Spatenstich dazu statt.

Der Startschuss für diese neue Kinderbetreuungseinrichtung erfolgte im Jahr 2024 mit dem Grundsatzbeschluss und dem Architekturwettbewerb. Die Kindergartenoffensive des Landes Niederösterreich sowie die deutlichen Bedarfsprognosen für Wolkersdorf setzten die Rahmenbedingungen für dieses Projekt. Somit wird der bislang noch brachliegende Platz zwischen Sommerbad und Sportplatz ab dem Frühjahr 2027 mit Leben erfüllt.

„Dieser neue Kindergarten ist ein Ausrufezeichen der Stadtgemeinde: Wir wollen auch in finanziell angespannten Zeiten das Bestmögliche für unsere Kinder – unsere Kleinen und Kleinsten haben es verdient, in den modernsten Kindergärten betreut zu werden“, erläutert Bgm. Dominic Litzka.

Dies fügt sich nahtlos in das Bild der Kinder- und Jugendstadt Wolkersdorf: Derzeit läuft etwa auch der Re-Zertifizierungsprozess der „familienfreundlichen Gemeinde“. Der Kindergarten mit Kleinstkindergruppen ist ein weiterer, großer Mosaikstein dazu. Die Errichtungskosten (inkl. Aufschließung) werden rund 5,9 Mio. € betragen.

„Die Kinderbetreuungsoffensive zeigt, wie Land und Gemeinden Hand in Hand zusammenarbeiten. Mit dem gemeinsamen Kraftakt setzen wir in ganz Niederösterreich neue Kindergartengruppen um. Besonders freut mich nun der Spatenstich in meiner Heimatstadt Wolkersdorf – denn hier entsteht überhaupt ein neuer Kindergarten. Damit bieten wir den Kleinsten die besten Rahmenbedingungen fürs Großwerden, entlasten Familien, die einen Betreuungsplatz suchen und bieten den Pädagoginnen und Pädagogen zeitgemäße Arbeitsbedingungen. All das tun wir für ein Ziel: Um unseren Kindern die beste Zukunft zu bieten“, so der Wolkersdorfer Landtagsabgeordnete und Klubobmann Kurt Hackl.

In der Gemeinderatssitzung vom 11.12.2025 wurden bereits Aufträge zur Errichtung des Kindergartens vergeben. U.a. für folgende Gewerke: Baumeisterarbeiten, Bodenbeläge, Elektrikerarbeiten, Fliesen- und Plattenlegerarbeiten, HKLS (Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär), Teil GU-Holzbau, Stahlbau, Dachabdichtung, Spengler, Fenster und Türen, Metallbauarbeiten, Trockenbauarbeiten, Tür- und Trennwandsysteme.

Das Siegerprojekt

Die Planung des Kindergartens obliegt der ARGE studiostark & WildaFUX & Partner. Der Neubau entsteht in der Badgasse zwischen Sommerbad und Skater-Arena bzw. Sportplatz und ist gut zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar. Eine übersichtliche Vorfahrt und eine begrünte Kiss-and-Ride-Zone erleichtern das sichere Ankommen für Kinder und Erwachsene. Das Gebäude fügt sich mit seinem flachen Volumen und begrünten Dachflächen harmonisch in die Natur ein.

Das Konzept teilt den Kindergarten in drei Zonen: Ankommen mit geschlossener Fassade, Nutzungszone mit Gruppenräumen und eine offene Gartenzone. Holzbauweise und CO2-neutraler Beton bestimmen die Konstruktion, während Vordächer für Verschattung, witterungsgeschützte Terrassen und den Schutz der Fassade sorgen.

„Durch Größe, Orientierung aber besonders durch die einheitliche Bauweise in Holz-Betonmischbauweise sind Aspekte der Nachhaltigkeit und thermische klimatische Qualitäten über die zu erreichende Wirtschaftlichkeit abgebildet.“ – Feedback der Jury

Die Erschließungsflächen – die sogenannten Spielspangen – dienen als Spiel- und Begegnungszonen, die sich nach außen zur Terrasse hin erweitern lassen. Die Terrasse verbindet das Gebäude mit dem Garten. Die zentralen Erschließungsflächen fungieren als multifunktionale Räume. Erweiterungsmöglichkeiten und ein effizientes Heiz- und Lüftungssystem, unterstützt durch eine PV-Anlage, sind vorgesehen und zielen auf den Standard „klimaaktiv Gold“ ab.